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Willkommen!
Dein Blog über operative Strukturen im Arbeitsalltag
Nicht jeder Artikel liefert eine Lösung. Manche verändern zuerst die Frage, die du dir stellst.
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Warum ich den Begriff „Prozessoptimierung“ nicht mag
Es gibt Begriffe, die so selbstverständlich geworden sind, dass kaum noch jemand innehält und darüber nachdenkt, was sie eigentlich bedeuten. Prozessoptimierung ist für mich so ein Begriff. Er begegnet einem überall: in Ratgebern, Podcasts, Pinterest-Pins, Beratungsangeboten und natürlich auch dann, wenn Selbstständige und Unternehmen versuchen, ihren Arbeitsalltag besser in den Griff zu bekommen. Wer Prozesse optimiert, spart Zeit. Wer Prozesse optimiert, arbeitet effiziente
leonieleodolter
vor 7 Tagen6 Min. Lesezeit


Die Sache mit dem „Überblick behalten“
Es gibt Tage, an denen läuft eigentlich nichts schief – und trotzdem fühlt sich alles anstrengend an. Man beantwortet E-Mails, telefoniert mit Kunden, arbeitet an einem Projekt und erledigt zwischendurch noch schnell ein paar Kleinigkeiten. Trotzdem bleibt das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Kaum ist eine Aufgabe erledigt, fällt einem die nächste ein. Man sucht nach einer Datei, beantwortet eine Rückfrage oder versucht sich daran zu erinnern, ob man auf eine wichtige Nachr
leonieleodolter
14. Juli6 Min. Lesezeit


Wenn der Arbeitstag endet – aber die Arbeit nicht
Der Laptop ist zugeklappt. Die letzte E-Mail ist verschickt. Eigentlich ist Feierabend. Und trotzdem fühlt es sich nicht danach an. Während das Abendessen auf dem Tisch steht, taucht plötzlich der Gedanke an das Angebot auf, das morgen verschickt werden muss. Später, auf dem Sofa, fällt dir ein Kunde ein, dem du noch antworten wolltest. Kurz bevor du einschläfst, erinnerst du dich an eine Idee, die du auf keinen Fall vergessen möchtest. Der Arbeitstag endet – die Arbeit bleib
leonieleodolter
13. Juli3 Min. Lesezeit


Wir haben vergessen, gute Arbeit von viel Arbeit zu unterscheiden.
Es gibt einen Satz, der mich jedes Mal innehalten lässt. „Ich war heute den ganzen Tag beschäftigt.“ Fast immer wird er mit einem gewissen Stolz ausgesprochen. Als wäre Beschäftigung ein Beweis dafür, dass der Tag sinnvoll war. Als müsste ein voller Kalender automatisch bedeuten, dass etwas Wichtiges entstanden ist. Ich frage mich oft, wann wir angefangen haben, das zu glauben. Wann wurde ein Kalender ohne freie Lücken zum Symbol für Erfolg? Wann wurden acht Stunden Meetings
leonieleodolter
9. Juli3 Min. Lesezeit
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